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Das Analyse-Tool MotivStrukturAnalyse (MSA)

Der Einsatz unterschiedlichster Analyse-Tools ist in der Personalauswahl und -entwicklung von Unternehmen gang und gäbe. Zielen manche Tools darauf ab, die Skills von Mitarbeitern und Bewerbern zu ermitteln, werden bei anderen beispielsweise die noch ungenutzten Potenziale oder die Einstellungen, Motive und Werte von Menschen ermittelt – zum Beispiel um

  • Personalauswahl-Entscheidungen auf eine solidere Basis zu stellen oder
  • die Personalentwicklungs-Maßnahmen stärker auf den individuellen Bedarf der Mitarbeiter zuschneiden zu können.

Dass so viele Personalverantwortliche in Unternehmen (sowie Berater und Coaches) auf solche Tools bauen und vertrauen, hat viele Gründe. Ein Zentraler ist: Sie haben bei ihrer praktischen Arbeit die Erfahrung gesammelt, dass die bei solchen Analysen gewonnenen Informationen ihnen helfen,

  • ihre (Personal-)Entscheidungen abzusichern bzw. auf ein solideres Fundament zu stellen, und
  • mit ihrem Gegenüber auch über heikle Persönlichkeits- und Entwicklungsthemen zu sprechen.

MSA-Analyse – Credo 1: Die Anforderungen an Führungskräfte wandeln sich, und die Ansprüche ihrer Mitarbeiter steigen.

Ein Problem fast aller Analyse-Tools ist jedoch:

Das Umfeld der Unternehmen wandelt sich, somit auch die Anforderungen an ihre Führungskräfte und Mitarbeiter. Die guten Führungskräfte von gestern sind nicht notwendigerweise auch die guten Führungskräfte von morgen. Entsprechendes gilt für ihre Mitarbeiter. Junge Mitarbeiter treten mit unkonventionellen Motiven an, wie zum Beispiel die Debatten über die Generationen X, Y und Z zeigen.

Folglich muss ein zeitgemäßes Analyse-Tool diesem Wandel Rechnung tragen und gleichzeitig stabile, bewertungsfreie Ergebnisse liefern, die über die Werte und Motive von Mitarbeitern Auskunft geben.

MSA-Analyse – Credo 2: Die Unternehmen müssen die intrinsische Motivation ihrer Mitarbeiter stärker als bisher berücksichtigen.

Diese Tatsache hatten die Entwickler der MotivStrukturAnalyse (MSA) vor Augen, als sie 2005 das Analysetool entwarfen. In einem ersten Schritt fragten sie sich, welche Entwicklungslinien in Wirtschaft und Gesellschaft erkennbar sind und kamen u.a. zum Ergebnis:

  • Das Umfeld der Unternehmen wandelt sich immer schneller und die Unternehmen und ihre Mitarbeiter stehen immer häufiger vor neuen Herausforderungen.
  • Die Zukunft ist immer weniger vorhersehbar. Entsprechend ist kurz ist die „Halbwertszeit“ aller (strategischen) Planungen.
  • Die Strukturen in den Unternehmen werden immer komplexer sowie vernetzter, und die Kernleistungen werden zunehmend im Team erbracht. Und:
  • Der Veränderungs- sowie Change- und Entwicklungsbedarf in Unternehmen lässt sich immer schwieriger „top-down“ erfassen und gestalten.

Daraus zogen sie den Schluss:

Die Unternehmen brauchen künftig verstärkt intrinsisch motivierte Mitarbeiter,

  • die sich mit ihrer Arbeit (und ihrem Arbeitgeber) identifizieren,
  • die ihre Wirkung auf andere und ihre Persönlichkeit regelmäßig reflektieren,
  • die Verbesserungschancen, die sich bei ihrer Arbeit zeigen, eigenständig erkennen und aktiv nutzen, und
  • die bei ihnen bestehende Qualifikationslücken eigeninitiativ, alleine oder selbstorganisierter Unterstützung, schließen, so dass sie auch morgen noch (sehr) gute Mitarbeiter sind.

Unternehmen bzw. ihre Personalverantwortlichen und Führungskräfte bei der Suche, der Auswahl sowie beim Fördern und (Weiter-)Entwickeln solcher Mitarbeiter zu unterstützen, ist denn auch ein zentrales Anliegen der MotivStrukturAnalyse (MSA).

MSA-Analyse – Credo 3: Jeder Mensch strebt nach Erfüllung und Selbstverwirklichung

Der MotivStrukturAnalyse liegt ein humanistisches Menschenbild zugrunde. Das heißt: Sie geht unter anderem davon aus, dass jeder Mensch nach Erfüllung und Selbstverwirklichung strebt. Individuell verschieden ist jedoch, was sie im Einzelnen motiviert und antreibt. Entsprechend „individuell“ ist ihre Persönlichkeit, entsprechend verschieden sind ihre Bedürfnisse.

Dabei zu unterstützen, im Arbeitsalltag die Passung zwischen der individuellen Persönlichkeit und dem Aufgaben- und Verantwortungsbereich zu optimieren, ist ein weiteres zentrales Anliegen der MotivStrukturAnalyse (MSA) – mit dem übergeordneten Ziel, dass

  • die Mitarbeiter Erfüllung in ihrer Arbeit finden, und
  • die Unternehmen dadurch hoch-engagierte Mitarbeiter haben.

Kernfrage der MotivStrukturAnalyse: Was treibt mich an? Was gibt mir Kraft?

Dazu ermittelt die MotivStrukturAnalyse, was einen Mitarbeiter individuell motiviert und antreibt – wo sozusagen seine Motivationsquellen liegen, die ihm Kraft und Energie verleihen. Die Auswertung offenbart dem Mitarbeiter auf einen Blick:

  • „Ja, dies ist ein Motiv, bei dessen Erfüllung ich Freude oder Spaß empfinde (,weshalb ich die Arbeit auch nicht als Last empfinde)“,
  • „Und der gegenteilige Motivpol bereitet mir eher wenig Freude (weshalb ich darin auch keine Erfüllung finde).“

Inzwischen wurden mehr als 25.000 MotivStrukturAnalysen durchgeführt – entsprechend solide ist die Datenbasis. Und das nahezu einhellige Feedback der Nutzer lautet:

Die MotivStrukturAnalyse (MSA) ist eines der leistungsfähigsten Analyseinstrumente, wenn nicht gar das Analyse-Instrument, das den Erfordernissen der Unternehmen und ihrer Mitarbeiter in den Bereichen Personalauswahl und -entwicklung, Mitarbeiterführung und -förderung in der modernen Arbeitswelt sowie im digitalen Zeitalter am stärksten entspricht.

MSA-Fragebogen und Analyse-Tools werden regelmäßig weiterentwickelt

Das ist kein Zufall. Denn die MSA-Entwickler sind nicht nur von ihrem Produkt überzeugt, sondern auch seit über 10 Jahren mit Leidenschaft dabei, die MotivStrukturAnalyse und die MSA-Tools ständig weiterzuentwickeln:

„Wenn Unternehmen die wachsenden Marktdynamiken auch in Zukunft bewältigen wollen, brauchen sie Agilität. Das setzt voraus, dass sie wissen, was ihre Mitarbeiter im Kern antreibt, dass die Führungskräfte sie entsprechend führen und sie ihren Motiven entsprechend einsetzen, so dass intrinsische Freude an der Arbeit zu High Performance führt.“

Deshalb wird der der MotivStrukturAnalyse zugrunde liegende Fragenkatalog jährlich überprüft, und die Auswertung wird neu normiert. Außerdem wächst die Zahl der Tools rund um die MSA kontinuierlich, um die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung und der aktuellen Motivationspsychologie für die Unternehmen und ihre Mitarbeiter nutzbar zu machen.

Was die MSA (MotivStrukturAnalyse) ist, das erklärt Ihnen kurz und bündig unser Erklärvideo.