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Die MSA: ein Tool – viele Einsatzfelder

Was treibt mein Gegenüber an? Was motiviert ihn? Wofür kann er sich begeistern? Bei welchen Aufgaben/Funktionen kann er seine Fähigkeiten und Fertigkeiten voll entfalten? Das sind zentrale Fragen, die sich Personalverantwortliche von Unternehmen immer wieder stellen – unabhängig davon, ob es darum geht, Stellen neu zu besetzen, Mitarbeiter zu fördern und zu entwickeln, Teams zu bilden oder Mitarbeiter als Mitstreiter in Projekten zu gewinnen.

Entsprechend vielfältig sind die Einsatzmöglichkeiten der MotivStrukturAnalyse (MSA) in der Personalarbeit und im Führungsalltag von Unternehmen. Einige Einsatzfelder stellen wir Ihnen mit konkreten Beispielen vor.

Recruiting/Personalauswahl

Beispiel: Sie suchen einen neuen Mitarbeiter, der das Potenzial hat, kurz-, mittel oder langfristig eine exponierte Position in Ihrem Unternehmen zu übernehmen – zum Beispiel im Management oder Vertrieb. In den bisherigen Runden des Auswahlverfahrens haben Sie schon mehrere heiße Kandidaten herausgefiltert, die zumindest fachlich die Voraussetzungen für die vakante Position erfüllen. Doch nur stehen Sie vor der Frage, inwieweit die Kandidaten auch über die erforderliche Persönlichkeitsmerkmale verfügen, um die Position professionell wahrzunehmen. Haben Sie zum Beispiel die Persönlichkeit, um ein Team hochqualifizierter und entsprechend selbstbewusster Spezialisten zu führen? Oder verfügen sie aufgrund ihrer Motivstruktur zum Beispiel über die nötige „Säurefestigkeit“, um als Key-Accounter auch am Ball bleiben, wenn ein Kunde erst mal „nein“ sagt? Antworten auf solche Fragen liefert Ihnen die MotivStrukturAnalyse (MSA). Also können Sie aus den heißen Kandidaten den idealen künftigen Stelleninhaber auswählen.

Personalentwicklung

Beispiel: Ihr Unternehmen hat zahlreiche Mitarbeiter, die aufgrund ihrer beruflichen Biografie sowie ihrer Funktion in Ihrer Organisation einen ganz individuellen Entwicklungs- und Qualifizierungsbedarf haben – einen Qualifizierungsbedarf, den Ihr Unternehmen mit zentral organisierten Entwicklungsmaßnahmen, die nach dem Gießkannenprinzip erfolgen, nicht befriedigen kann. In solchen Situationen hilft Ihnen die MotivStrukturAnalyse (MSA) weiter. Sie ermöglicht es Ihnen, die Förder- und Entwicklungsmaßnahmen auf den spezifischen Bedarf der Mitarbeiter sowie auf deren Persönlichkeit so zuzuschneiden, dass diese auch maximale Wirkung haben.

Talent-Management

Beispiel: Sie haben ein Vielzahl hochtalentierter Nachwuchskräfte, die alle beruflich vorankommen und Karriere machen möchten – am liebsten als Führungskräfte, da sich hiervon das höchste Renommee und Einkommen versprechen. Doch leider benötigt Ihr Unternehmen nur eine begrenzte Zahl von Führungskräften. Was es mindestens ebenso dringend braucht, sind hochengagierte und -qualifizierte Spezialisten und Projektleiter. In solchen Situationen hilft Ihnen die MotivStrukturAnalyse (MSA) – nicht nur weil sie Ihnen die erforderlichen Infos liefert, welche Nachwuchskräfte aufgrund ihrer Persönlichkeit und Motivstruktur eher das Potenzial zur Führungskraft oder zum Spezialisten oder zum Projektleiter haben. Mindestens ebenso wichtig ist: Die über die MotivStrukturAnalyse (MSA) gewonnenen Informationen liefern Ihnen auch die erforderliche Grundlage, um mit den Nachwuchskräften bewertungsfrei darüber zu sprechen, welcher „Karriere-Pfad“ am besten zu ihrer Persönlichkeit passen würde, da sie sich in ihm verwirklichen können und Erfüllung finden. Das mindert die Gefahr, dass einige von ihnen Ihrem Unternehmen den Rücken kehren – zum Beispiel, weil sie anders als ursprünglich erhofft doch nicht Führungskraft werden.

Teambildung und -entwicklung

Beispiel: Sie wollen ein strategisches Thema in Ihrer Organisation vorantreiben. Hierfür möchten Sie ein Projektteam gründen. Klar ist Ihnen: Damit dieses Team effektiv arbeitet, müssen ihm nicht nur Personen mit einem unterschiedlichen Know-how, sondern auch mit einer unterschiedlichen Persönlichkeit angehören. Denn wenn ein Team zum Beispiel nur aus „Visionären“ besteht, die zwar permanent neue Ideen produzieren, dann jedoch den nötigen Elan und Biss vermissen lassen, diese auch umzusetzen und ihrer Umwelt zu verkaufen, dann erleidet das Projektteam Schiffbruch. In solchen Situation hilft Ihnen die MotivStrukturAnalyse (MSA), denn sie ermöglicht es Ihnen, Teams so zusammenzustellen, dass sich die Mitglieder mit ihren Stärken bzw. Motiven ergänzen und die individuellen Defizite ausgleichen.

Unternehmenskulturentwicklung

Beispiel: Ihr Unternehmen muss schneller, flexibler und agiler am Markt agieren – beispielsweise um Marktchancen zu nutzen. Oder, um nicht mittelfristig von Mitbewerbern abgehängt zu werden. Hierfür benötigen Sie auf allen Hierarchieebenen intrinsisch motivierte Mitarbeiter, die bei Bedarf das Heft des Handelns in die Hand nehmen und Veränderungen initiieren und vorantreiben. Eine entsprechende Kultur wollen Sie in Ihrer Organisation etablieren. Die MotivStrukturAnalyse (MSA) liefert Ihnen nicht nur die nötigen Aussagen, was Ihre Mitarbeiter aktuell motiviert und antreibt, und wo Sie den Hebel ansetzen sollten, um die Ist-Situation zu verändern. Mit den MSA-Tools können Sie auch eine Ziel-Kultur definieren und dann systematische Kulturentwicklung betreiben, indem sie (Unternehmens-)Werte und (Mitarbeiter-)Motive nach und nach miteinander in Einklang bringen.

Konfliktmanagement

Beispiel: Zwischen Ihnen und einem Ihrer Mitarbeiter oder Kollegen gibt es in der Zusammenarbeit regelmäßig Reibereien – kurz: Die „Chemie“ zwischen ihnen stimmt nicht. Das mindert nicht nur ihrer beider Arbeitszufriedenheit, sondern hat auch negative Auswirkungen auf ihre Leistung. In solchen Situationen hilft Ihnen die MotivStrukturAnalyse (MSA), den „Konflikt“ zu klären, indem sie Verständnis und Respekt vor der Unterschiedlichkeit Ihrer beider Persönlichkeiten entwickeln. Danach können Sie Ihre Arbeitsbeziehung systematisch wieder auf eine tragfähige Basis stellen. Die MSA offenbart nämlich auch unbewusste Persönlichkeitsanteile, die dazu führen, dass Sie ihr Gegenüber unbeabsichtigt tendenziell abwerten. Somit können sie im Gespräch vereinbaren, welche Motive des anderen sie künftig eher akzeptieren wollen, weil sie ebenfalls Quellen für Leistung sind – auch wenn sie dem Konfliktpartner eher fremd sind.

Mitarbeiterführung

Beispiel: Sie werden mit der Führung eines jungen „Nerds“ beauftragt, dessen Fachkenntnisse Sie nicht einschätzen können, und der ein mitunter eigenwilliges Verhalten an den Tag legt. Es fällt Ihnen schwer, diesen Spezialisten zu führen und zu beurteilen. Außerdem tendieren Sie dazu, sein eigenwilliges Verhalten zu verurteilen. Sie merken, dass Sie mit den früher einmal erlernten Führungsstilen autoritär, kooperativ, karitativ und laisser faire bei diesem Mitarbeiter nicht weiterkommen. Nun lassen Sie Ihren neuen Mitarbeiter eine MotivStrukturAnalyse MSA machen. Die Auswertung eröffnet Ihnen einen detaillierten und bewertungsfreien Blick auf die Bedürfnisse bzw. intrinsischen Motive des „Nerds“. Damit können Sie Ihren Mitarbeiter nun individuell führen, indem Sie ihm signalisieren, dass Sie seine Persönlichkeit „erfasst“ haben, und indem Sie auf sein Arbeitsumfeld so einwirken, dass Ihr Mitarbeiter seine Fähigkeiten gerne einbringt und sein Talent entfaltet.